Dresden

Die Stadt Dresden ist Landeshauptstadt des Bundeslandes Sachsen in Deutschland. Mit rund 530.000 Besuchern zählt sie zu den größten Städten in Ostdeutschland – unmittelbar nach Leipzig, ebenfalls im Osten gelegen. Dresden liegt an der Elbe und ist im Bundesvergleich die 11. Größte Stadt in Deutschland. Erstmals erwähnt wurde Dresden bereits im Jahr 1206 in amtlichen Urkunden. Vor allem die spätere Entwicklung als Residenz des Königs und diverser Kurfürsten trugen dazu bei, dass Dresden sich weiter entwickelte und stets wachsen konnte. Einst war Dresden Hauptstadt der sächsischen Republiken. Heute ist Dresden vor allem wirtschaftlich ein Zentrum der gesamten Region. Bedingt durch die gute verkehrstechnische Anbindung zu Land, zu Wasser und zu Luft ist Dresden eine der wichtigsten Städte in der Region.

Dresden - Fürstenzug auf ca. 23.000 Fliesen aus Meißner Porzellan

Dresden – Fürstenzug auf ca. 23.000 Fliesen aus Meißner Porzellan

Neben der wirtschaftlichen Bedeutung gibt es auch zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten sowie viele Bildungseinrichtungen – unter anderem die Universität zu Dresden. Das Stadtbild ist vor allem durch die barocke Architektur geprägt sowie durch viele Kunstsammlungen und Museen. Dresden wird bedingt durch seine Lage an der Elbe zu den schönsten Großstädten Deutschlands gezählt.

Historisches Zentrum und Schlösser in Dresden

Das historische Zentrum der schönen Stadt im Osten liegt am linken Ufer der Elbe und wird von einem Flussbogen umgeben.

Dresden - Schloss Moritzburg, bekannt aus Aschenbrödel

Dresden – Schloss Moritzburg, bekannt aus Aschenbrödel

Viele Bauwerke und Gebäude aus der Renaissance sowie aus der Barock Zeit stehen noch heute hier und können bewundert werden. Vor allem die Elbfront ist sehenswert und bietet einen wunderbaren Anblick, der von vielen Urlaubern und Touristen täglich festgehalten wird. Entlang der Altstadt und entlang des Elbufers finden sich die Gemäldegalerie Alte Meister, die Grünen Gewölbe und zahlreiche andere Einrichtungen der Kunst. Ebenfalls finden sich im Zentrum der Altstadt zahlreiche gastronomische Einrichtungen. Auch der Landtag Sachsens liegt wie auch das Rathaus der Stadt im Zentrum von Dresden.

Öffentlicher Nahverkehr für Touristen und Urlauber bestens ausgebaut

Der öffentliche Nahverkehr in Dresden ist nicht nur preiswert, sondern zeitgleich auch sehr gut ausgebaut. Busse, Straßenbahnen sowie S Bahnen stehen zur Verfügung um die verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen zu lernen und zügig zu ihnen zu gelangen. In Dresden wurde bereits im Jahr 1869 mit dem Bau einer Straßenbahnlinie begonnen – damals wurden die Wagen jedoch noch von Pferden gezogen. Die erste Pferdebahn wurde im Jahr 1872 auf die Straßen in Dresden geschickt. Die Entwicklung des Nahverkehres lief bis zu den Weltkriegen stetig weiter. Im Zweiten Weltkrieg wurde Dresden heftig zerstört, doch bereits im Jahr 1945 fuhren die ersten Straßenbahnlinien wieder in der Innenstadt von Dresden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten in Dresden – die Semperoper

Dresden - Hofkirche, Theaterplatz bei Semperoper

Dresden – Hofkirche, Theaterplatz bei Semperoper

Die Semperoper ist zeitgleich das Opernhaus der sächsischen Staatsoper zu Dresden und gilt als eines der Wahrzeichen und schönsten Gebäude der Landeshauptstadt Dresden. Bereits 1838 wurde die Dresdener Semperoper erbaut. Der Name stammt vom Architekten Gottfried Semper, welcher für das Design im Stil der Frührenaissance zuständig war. Im Jahr 1869 kam es zu einem schweren Brand, bei dem große Teile der Oper zerstört wurden. Im Jahr 1878 wurde von Manfred Semper, dem Sohn von Gottfried Semper, ein zweiter Bau gestartet, der jedoch im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. In den 1970er Jahren bis 1985 wurde die Semper Oper erneut aufgebaut und zwar originalgetreu. Heute ist die Oper eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt – vor allem ihre Akustik sowie die besondere Optik sorgen dafür, dass sie ein weltweit beliebtes Fotomotiv geworden ist.

Frauenkirche Dresden – wichtiges Wahrzeichen der Landeshauptstadt Dresden

Dresden - Frauenkirche am Dresdener Neumarkt

Dresden – Frauenkirche am Dresdener Neumarkt

Die Frauenkirche aus dem 18. Jahrhundert wurde durch den Architekten George Bähr geplant und errichtet. Das Gebäude ist im barocken Stil gebaut worden, wobei bei der Errichtung Sandstein verwendet wurde, der zu zahlreichen Problemen führte. Vor allem die Qualität des Sandsteines trug dazu bei, dass viele Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Die komplette Zerstörung der Liebfrauenkirche fand im zweiten Weltkrieg dar. Danach wurde sie jedoch wieder aufgebaut – im Jahr 2005 kam es dann zu einer feierlichen Wiedereröffnung der Dresdner Frauenkirche, welche heute häufig besucht wird.

 

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